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Serie Wildzeit: Rehwild

Rehwild

Traditionell beginnt in der Herbstzeit die Jagdsaison, was bedeutet, dass gleichzeitg auch die Wildzeit beginnt. Obwohl die Schonzeiten mancher Wildarten schon früher enden, ist frisch gejagtes Wild im Herbst am schmackhaftesten.

Rehe sind nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa die am häufigsten vorkommende Hirschart. Das Reh frisst nur wenig Gras, es sucht sich zumeist sehr nahrhafte Kräuter und Pflanzenteile. Im Frühjahr und im Sommer nascht es Blätter und würzige Kräuter, im Herbst Eicheln und Bucheckern. Im Winter lebt es hauptsächlich von seinen Reserven, von Knospen, Weichhölzern, Brombeer- und Himbeerblättern, mag aber auch Blatt- und Kleeheu. Genau diese Ernährung wirkt sich auf das Fleisch aus. Seine Farbe ist rotbraun und seine Struktur zartfaserig. Es hat ein angenehm feines Aroma, alles Gründe für seine große Beliebtheit.

Junge Tiere, aber auch zwei- bis dreijährige Stücke liefern ein zartes, saftiges Wildbret. Das Fleisch älterer Stücke ist in seiner Struktur nur etwas kerniger, weist aber weniger Purine auf und ist somit etwas bekömmlicher.